Strahlendes Klima

Das Jugend-Filmprojekt Strahlendes Klima (Original: Nuking the Climate) wurde  2009 gefördert. Die Initiative besteht aus 20 jungen Menschen aus den Bereichen Film, Kunst, Medien, Ingenieurs- und Sozialwissenschaften. Sie alle engagieren sich ehrenamtlich. Mit einem selbstgedrehten Film hat sich das Team junger, umweltpolitischer Filmschaffender in die aktuelle Debatte um klimafreundliche Energieformen eingemischt.

Vor dem Hintergrund, dass in Europa die Atomkraft wieder häufiger als Klimaretterin gefeiert wird, bezieht der Film einen klaren Gegenstandpunkt. Atomkraftwerke brauchen Uran. Die globalen Risiken, die bei dessen Abbau entstehen, werden oftmals ausgeblendet. Ziel der Gruppe ist es, die Chancen und Risiken der Atomkraft darzustellen und dabei insbesondere auf den Uranabbau einzugehen. Australien hat die weltweit größten Vorkommen dieses Rohstoffs. Daher begab sich das Team nach Down Under, um beispielhaft zu klären, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrigbleibt.

Der Film zeigt, dass Atomstrom ein globales Produkt ist. Seine Erzeugung beginnt bereits beim Abbau des Rohstoffs Uran. Der Film beleuchtet die Risiken und Probleme, die beim ersten Schritt der nuklearen Produktionskette entstehen. Er dient keinen kommerziellen Zwecken, sondern will so viele Menschen wie möglich erreichen. Über ein Netzwerk von Filmpatenschaften wird er dezentral verbreitet.

Weitere Informationen zum Film: www.strahlendesklima.de